Schon die Römer machten das
Grundstück der heutigen Neumarkt Galerie im wahrsten Sinne des
Wortes zu einem "Mittelpunkt" - sie positionierten hier ihren
"Goldenen Meilenstein", von dem aus sie die Entfernungen zu allen
Städten Niedergermaniens berechneten.
Auf dem Grundstück zwischen
Neumarkt, Richmodstraße, Am Alten Posthof und Olivengasse wurde 1928/29 ein
von Prof. Bonatz geplantes repräsentatives und damals
revolutionäres Geschäftshaus errichtet. Das Gebäude wurde im
2. Weltkrieg durch Fliegerangriffe schwer beschädigt und in seinem vorderen
Teil am Neumarkt nach einem der letzten Großangriffe auf Köln
total vernichtet. Der auf dem rückwärtigen Teil des
Grundstücks ausgebrannte Gebäudeteil wurde nach 1945 so weit instand
gesetzt, dass er wieder genutzt werden konnte.
In den 60er Jahren zog ein Möbelhaus dort ein. 1986 begann man mit der
Planung eines Modehauses; Baubeginn war im Oktober 1989; fertig gestellt wurde
dieses Projekt im August 1991.
Fusionen, Restrukturierungen und neue Profile haben in den 90er Jahren des
vergangenen Jahrhunderts dazu geführt, dass die Marketingstrategen
ihre Standort-politik überdenken und Konzepte für eine
wirtschaftlich sinnvolle Weiterentwicklung an diesem Standort erarbeiteten
mussten. Man musste über die Eigentumsgrenzen hinweg mit ca. 7.000 qm
denken und Kooperationen mit den unmittelbaren Nachbarn anstreben. Durch die
so neu gestaltete Situation wurde eine optimierte Projektidee erarbeitet, die
die Konzeption einer neuen Stadtgalerie ermöglichte.
Mit dem umgesetzten Konzept ist die Neumarkt Galerie seit 1998 eine
der größten und attraktivsten Einkaufsmittelpunkte der Stadt
Köln. Großzügige Portale schaffen offene und
einladende Eingangsbereiche. Lichtkuppeln erhellen tagsüber das Innere
des Gebäudes. Der helle Granitboden wirkt zusammen mit viel Glas und
Edelstahl sehr edel. Die von Chapman Taylor Brune entworfene Stadtgalerie ist
ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass Kunst, Kultur und Kommerz keine
Gegensätze sein müssen, sondern einen äußerst
harmonischen Gleichklang bilden. Diese Aufgabe forderte den Architekten als
Baumeister und Künstler gleichermaßen.
Künstlerische Ausführung ist bei der Neumarkt Galerie nicht allein auf
das Bauwerk bezogen, sondern auch vielfältig eingebunden in die Erlebniswelt
der Galerie. So kommt in der Neumarkt Galerie neben der kunstreichen Verwendung
von Materialien die Raumkunst mit einem großen Objekt besonders wirkungsvoll
zur Geltung. Diese Verbindung von Architektur und Kunst entspricht einem
alten künstlerischen Ideal und ist in neuerer Zeit durch
architektonisch anspruchsvolle Stadtgalerien wieder belebt worden.
Markenzeichen des Hauses ist das über zehn Meter hohe und im Jahr 2001
fertig gestellte Kunstwerk eines umgestülpten Eishörnchens - die
"Dropped Cone" der amerikanischen Künstler Oldenburg und van
Bruggen. "Die Tüte ist eine Form zwischen Skulptur und Architektur.
Sie spiegelt die Turmspitzen des Doms und der übrigen Kirchen, die sich
über die anderen Gebäude von Köln erheben und die
charakteristischen Umrisse der Skyline bilden. Doch die Eistüte unterscheidet
sich dadurch, dass sie farbig ist, und die schmelzende Eiscreme, die an den Seiten
der Glaswände des Gebäudes herunterläuft, ist ein Zeichen
von Vergänglichkeit statt von Ewigkeit." (Coosje van Bruggen)
Der Erfolg der Neumarkt Galerie liegt in der Mischung der Funktionsstrukturen und
der Sortimentsangebote. Der professionell entwickelte Branchen- und Mietermix
ist marktgerecht und bestimmt langfristig die Attraktivität des Angebotes
und die Umsatzkapazität der betreibenden Nutzer.
Im Basement, der Verbindung zwischen U-Bahn und Karstadt sowie
dem Globetrotter-Kaufhaus, bietet die Neumarktgalerie einen bunten Angebotsmix
für den täglichen, frischen Bedarf und den kleinen Hunger bis zum
Stehimbiss und internationaler Gastronomie. Ergänzt wird das Sortiment
durch Geschenkartikel-Shops sowie verschiedene Dienstleistungen.
Im Erdgeschoss bieten klein- bis mittelflächige
Fachgeschäfte eine vielfältige Einzelhandelspalette an. Trendig,
Frisch und modisch. Dazu freizeitorientierte Lifestyle Shops, Juwelier,
Parfümerie, Confiserie und ein kompetentes Angebot internationaler
Filialisten. Bistro und Eiscafé runden auch hier den Angebotsmix ab.
PAN Klinik am Neumarkt Im 3. und 4. Obergeschoss der Neumarkt
Galerie, Richtung Zeppelinstraße, befindet sich die PAN Klinik am
Neumarkt - eine private Belegklinik, die den Schwerpunkt ihrer Leistungen im
Bereich der kurzstationären und ambulanten Eingriffe setzt. Die
Behandlungen in der Klinik erfolgen durch 14 Facharztrichtungen.
Büroflächen
Die Neumarkt Galerie verfügt insgesamt über ca. 15.000 qm
Bürofläche, die von den Eingängen Richmodstraße 6 und 8
sowie Zeppelinstraße 1 und Olivengasse erschlossen sind.
Parkplätze
Für den privaten Individualverkehr finden sich in fünf
Parkhäusern in jeweils 1 bis 4 Minuten entfernt ca. 2.100 Stellplätze.
Service
- großes Veranstaltungsangebot
- internationale Gastronomie
- Parkhaus
Website
» www.neumarkt-galerie.de
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